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| Hypersensibilität |
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| Die Reizoffenheit bzw. das Ausgeliefertsein gegenüber
vielen inneren und äusseren Reizen (Störung der Inhibition
= mangelhafte Filterung von irrelevanten Reizen) bringt es mit sich,
dass diese Menschen im wahrsten Sinne des Wortes oft "gereizt"
sind und auch "allergisch" reagieren können. Und das
sowohl psychisch wie auch körperlich ... |
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| Das bedeutet zum Beispiel, dass ich es meiden muss
in eine Duftstoffwolke zu geraten, wie man sie in Drogeriemärkten
findet, oder am Geldautomaten, wenn gerade ein Abheber vor einem dran
war, der einen Duft verwendet weil er seinen eigenen nicht mag. Ich
sollte tunlichst nicht in Klamottenläden ala H&M, Esprit
oder NewYorker stöbern, weil da Farben, Lösungs- und Bindemittel
ausdunsten. Ich darf aber auch keinem Menschen gegenüberstehen
der ein Minzgummi kaut oder sich kürzlich die Zähne geputzt
hat. In kein Auto steigen in dem jemals ein 'Duftbaum' hing, und keine
Toilette betreten in der 'Urinalsteine' verwendet werden. Sonst kommt
es zu gehörigen, ja gar hysterischen Abwehrreaktionen meines
Körpers, die meine Möglichkeiten diesen selbstbestimmt zu
benutzen um meiner Wege zu gehen arg einschrenken. Das geht dann von
kleiner Atemnot bis zum Erbrechen, und es löst meist auch zusätzlich
Cluster-Schmerzen schärfster
Güte aus, die dann auch durch nichts zu stoppen sind, selbst
wenn der "Erreger" längst entfernt wurde. |
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| Da bin ich auch nicht der einzige, dem es so oder ähnlich geht.
Osho, also Baghwan, war zum Beispiel auch so einer, dem es aus verschiedenen
Reizen den Hals verschnürte, dessen Status allerdings führte
dazu, dass er diese Behinderung nur selten empfinden musste, in seinem
weitläufigen Aschram, wo alle aus Rücksicht auf Seifen und
Düfte verzichteten. |
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