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Posttraumatisches Verbitterungs-Syndrom
 
Diese Symptome habe ich schon eine ganze Weile immer mal wieder. Behandelt wurde es wie eine Depression, denn die Ähnlichkeiten in der Auswirkung auf das Leben sind schon ähnlich. Seit etwa 2008 gibt es allerdings eine hiervon abgegrenzte 'neue' Krankheit, die Verbitterungsstörung. Der Unterschied ist, dass bei einer Depression meist eine organische Stoffwechselstörung zu Grunde liegt, während es bei der Verbitterung eine unverdauliche Erfahrung ist, die zu völliger Hoffnungs- und Antriebslosigkeit führt. Oder mehrere!
 
Leider kann man gegen diese 'depressive Nicht-Depression' auch so überhaupt nix machen. Ich ess zum Beispiel nun seit über eineinhalb Jahren jeden Abend 45mg Mirtazapin, aber leider ohne den gewünschten Effekt einer Wiederbelebung der Lebensgeister und der Wünsche. Man ist nicht traurig, man fühlt sich eigentlich überhaupt nicht.
 
Es könnte schon wahr sein, dass ich von Haus aus eine Manisch-Depressive-Type gewesen bin, was auf der anderen Seite nämlich auch die Zeiten euphorischem Workoholismus begründen würde, vielleicht auch, dass ich zu früheren Zeiten durchaus zum Narzißmus tendierte, was ich im Laufe der Lebenserfahrungen wohl aber abbauen konnte, oder das Ganze ist einfach von all dem ein bisschen und nicht richtig voneinander abzugrenzen.
 
Man darf nicht vergessen, dass auch der Cluster seinen Ursprung im Hyphotalamus, und damit genau an dem Ort hat, von dem aus im Körper die Verteilung der Stimmungshormone Serotonin, Melatonin und Dopamin angewiesen wird. Die Stoffe, die nicht nur an Depressionen und Euphorien beteiligt sind, sondern auch am RLS, ...
 
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