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Wo kommen wir her ?   Wo sind wir denn jetzt ?   Wie geht es weiter ?
 
Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichteren Gemüter
Harald Schmidt
 
 

Ich glaube wir sind in einem Wandel. Natürlich. Von eben auf jetzt hast Du ein- und/oder ausgeatmet, und selbst wenn Du die Luft angehalten hast, hat sich doch Deine Position im Gesamtraum in mindestens vier Dimensionen verändert. Du bist mit dem großen Erdenball weiter durch den Raum gerast, und weil es so ist, ist auch Dein 'Jetzt' eine andere Position im großen Katalog der Möglichkeiten.

Und ich glaube, dass sehr bald alles 'besser' wird, das 'hier' Ort und Zeit für anderes sein werden, und sogar 'wir' ganz anders sein werden, so wir bereit sind dabei mitzumachen (schließlich kann man ja auch das ausatmen unterlassen, oder es zumindest versuchen), man sagt die Vorherbestimmtheit aller Dinge (aus dem Zwang ihrer Möglichkeit) und der freie Wille sind vereinbar, man hat zumindest die Wahl 'wann', wenn auch nicht 'was' oder 'wie'.

Manche sagen, so schlimm wie jetzt war´s noch nie. Doch, so schlimm ist es schon seit mindestens 2072 Jahren, nur so viel Schlimm auf einmal, das gab es bisher nicht, und soviel Information darüber. Die Sorgen der Welt legen sich heute leicht auf die Schultern eines Menschen der lesen kann, oder schlimmer noch: einen Fernseher besitzt.

KameraZauberDie grösste Beschleunigung für eine "manipulierte" und keinesfalls freie Entwicklung unserer "Kultur" stellt eine Erfindung dar, die das alte Credo der Skeptiker "ich glaube nur was ich sehe" benutzt, um glaubhaft zu beweisen was nicht wahr ist. Die Geschichte der Photographie ist nicht unbedingt eine Geschichte der "Dokumentation" der Welt wie sie ist, es ist die nun bildhaft beispielhaften Verbreitung dargestellter, nun also - weil von allen gesehen auch von allen geglaubten - gesteuerter Verhaltensweisen und "Tatsachen" um den gesamten Globus, es ist von Anfang an die Geschichte des "ins bessere Licht rückens", der Nutzung von "Sichtwinkeln", von Fälschung und von Lüge.

Die Erscheinung des Fernsehens hat alles nochmals radikal beschleunigt. Von jetzt auf gleich verändert man unsere Welt, zum ersten Mal für eine grosse Masse direkt augenscheinlich, und doch ist es eine Welt ohne eigene Erfahrung. Wir wissen nur was wir sehen und was uns gesagt wird. Der Prophet Mohammed hat uns vor einem einäugigen Täuscher eindringlich gewarnt, der am Ende der Zeiten auftauchen wird um die Menschen endgültig zu verwirren. Dajjal"ad-Daǧǧāl", (Dajjall oder Daddschal bedeutet "der Täuscher, der Betrüger", aber gerade die muslimische Welt ist nicht nur einäugig, sondern blind dafür das diese Prophezeiung bereits mit dem Fernsehen vollkommen erfüllt ist, sondern gerade in muslimisch geprägten Ländern hat sich das Fernsehen als echter Hit entwickelt, und hat grösste Erfolge bei der Verbreitung von Hass und Krieg. Eben, die Prophezeiung . Aber ich verstehe ja so vieles nicht, ich kann es nur so hinnehmen. Und nicht, dass das christliche Kulturfundament keine Warnungen und Regeln gehabt hätte, hier heisst es halt "das Geld (Tier) ermöglicht dem Antichrist (Nazis) ein Abbild von sich zu machen das reden kann (Reichsfernsehfunkt) ... die Zeichen waren nur zu kodiert, zu sehr aus dem Sachverstand der Leute von von 2000 und 1400 Jahren gedeutet, als sie die Geräte des Fernsehens in ihren Visionen sahen, fanden sie dafür keinen Begriff, wie auch ... für so einen Spuk, ... man hätte durch das lassen der Fixierung auf das "Wie´s da steht is´s auch zu ver-stehen" schon von vornherein verhindern können dass es sich dermassen zuspitzt, die Koherenz unserer technischen Möglichkeiten und unserer sozialkulturellen Rückentwicklung. Spätestens die Einführung des Privatfunks und den damit freigegebenen Wettbewerb im Nivear-Limo ("How low can you go?") ... ach übrigens, lieber lieber Messias, man sagst Du schaftest zunächst diese Unruhestifter aus, und die empfindlichsten Stellen, wo man die Biester für eine Weile schweihend machen kann, um die Menschen auf die Strasse zu zwingen und sich gegenseitig wenigstens mal wieder etwas zu fragen ("Hast Du auch kein Fernseh mehr? ... MMMhhh und nur? Wie geht´s denn eigentlich so ...?") ... diese Stellen finden Deine zwei Teams aus vielleicht einem dutzend durch ihr Trauma aus ihrem Schlaf erwachten Afghanistan-Veteranen zur rechten Zeit ....

hier und hier
 

Gut, auch in den letzten 2000 Jahren gab es immer Inseln, in denen anährend paradisische Umstände und Frieden herrschten, im Indien des 17. Jahrhunderts, am Amazonas, bei den Aboriginies... aber dort, wo die Geschichte dokumentiert ist, ist sie eigentlich immer blutgetränkt und eine Chronik fast unvorstellbarer Grausamkeiten. Denn es ist (oder zunehmend war) möglich, musste gelebt werden und hatte deshalb seine Zeit. Das All, es ist ein Spiel, bleibt heiter! Es kommt ja doch.

Das Heute wird das Gestern von Morgen sein, aber wann genau wird die Zukunft zur Vergangenheit, wenn das Jetzt doch wie ein Gefährt ist, mit dem man ungleichmässig auf der vierten Dimensionsachse entlangrutscht. Ist Dir aufgefallen das die Abschätzigkeit, mit der die ältere Generation auf die Leistung der Jugend blickt, auch nicht mehr das ist, was sie mal war?

 
 
Wissen ist Macht. Ein vielfältig bedeutsamer Satz. Neugier und Zweifel sind wichtig, wenn man die wirkliche Welt sehen und verstehen will. Die Tatsachen hinter Annahmen und Täuschungen, hinter all den Handlungen der Gestalter. Wenn man dann erkennt, dass die Welt wirklich mit Absicht so ist, wie sie ist, dann wird die Wut zwar zu Anfang größer, aber das Gefühl der intellektuellen Verwirrung lässt deutlich nach. Zu oft schon haben Menschen sich damit zu entschuldigen versucht, dass sie behaupteten sie hätten nichts gewußt. Aber nichts zu wissen ist in der heutigen Zeit des freien Zugriffs auf Information vielleicht die größte Schuld, wenn es denn je weniger war. Andererseits gibt es ein Maximum an Toleranz-, also Ertragensfähigkeit, das bei mir persönlich schon sehr lange erreicht und überschritten ist. Man kann nur versuchen zu jeder entmutigenden niederschmetternden Information eine Hoffnungsweckende entgegenzusetzen, auch wenn man nach denen länger suchen muss.
 
 
Willing to start again,
Willing to give another try.
Willing to pretend but still so dead.
Willing to comprehend
Willing to give up all my pride
Willing to forget but still so dead
And its Starting to take its toll
And its starting to unwind
But the quicker that things unfold
The quicker that they subside
And writings on the wall
But the walls have all come down
If u cant see past the truth
I love to let you DOWN
Willing to walk again
Willing to step back in the light,
Willing to forget but still so dead
Willing to turn my head
Willing to let my feelings slide
Willing to befriend but still so dead.
And its Starting to take its toll
And its starting to unwind
But the quicker that things unfold is
The quicker that they subside
And writings on the wall
But the walls have all come down
If u cant see past the truth
I love to let you ...
And its complicated
Everything that I’ve known
What was up is now down
And its overrated
its over rated
Everything that I know
And I’m willing to start again
To give it another try
I’m willing to Start again